Dackel Vico frisst aus dem blauen SlowFeed Anti-Schling-Napf auf dem Küchenboden

Hundenapf und Spielzeug reinigen: So bleibt das Zubehör hygienisch

Futternapf, Trinkbrunnen und Spielzeug brauchen regelmässige Pflege: wie oft du Hundezubehör reinigen solltest, womit es sauber wird und welche Mittel tabu sind.

Den Wassernapf füllst du täglich, das Futter kommt zweimal am Tag hinein, und das Lieblingsspielzeug liegt sowieso überall in der Wohnung. Was dabei gern vergessen geht: All das will auch gereinigt werden. Unser Vico schleckt seinen Napf zwar jeden Abend blitzblank, sauber ist er danach aber nicht. Hier erfährst du, wie oft Napf, Trinkbrunnen und Spielzeug gereinigt werden sollten, womit du sie wirklich sauber bekommst und welche Mittel du besser weglässt.

Warum saubere Näpfe so wichtig sind

In jedem benutzten Napf bleiben Speichel, Fett und feine Futterreste zurück. Daraus bildet sich innert kurzer Zeit ein schmieriger Belag, in dem sich Bakterien wohlfühlen. Du kennst ihn vom Wassernapf: Fühlt sich der Boden glitschig an, ist das kein Kalk, sondern ein Biofilm. Bei Nassfutter und in der warm geheizten Wohnung geht das noch schneller. Tierärzte empfehlen deshalb, Futter- und Wassernapf genauso selbstverständlich zu reinigen wie das eigene Geschirr.

Futternapf: nach jeder Mahlzeit

Den Futternapf spülst du am besten nach jeder Mahlzeit kurz aus und wäschst ihn einmal täglich gründlich mit heissem Wasser und etwas Spülmittel. Wichtig: Das Spülmittel gut abspülen, damit keine Rückstände bleiben. Näpfe mit Struktur brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit, weil sich Futterreste in Ecken und Rillen halten. Beim SlowFeed Anti-Schling-Napf sind die Oberflächen bewusst glatt gehalten, da reichen warmes Wasser und eine kleine Bürste für die Zwischenräume der Stege. Wirf beim Abtrocknen kurz einen Blick auf den Zustand: In tiefen Kratzern setzt sich Schmutz fest, dann ist es Zeit für Ersatz. Weiteres Zubehör rund ums Füttern findest du in unserer Collection Futter- & Wasserzubehör.

Wassernapf und Trinkbrunnen

Der Wassernapf bekommt täglich frisches Wasser. Wisch beim Nachfüllen den glitschigen Belag am Boden gleich mit aus, sonst schmeckt das frische Wasser schnell wieder abgestanden. Ein Trinkbrunnen wie der AquaVico Trinkbrunnen aus Edelstahl hält das Wasser in Bewegung, will dafür aber einmal pro Woche zerlegt und gereinigt werden: Behälter und Aufsatz heiss spülen, die Pumpe öffnen und von Haaren befreien, den Filter nach Herstellerangabe wechseln. Edelstahl ist dabei besonders pflegeleicht: Er ist geschmacksneutral, nimmt keine Gerüche an und lässt sich heiss auswaschen.

Spielzeug, Leckmatten und Futterspielzeug

Alles, was mit Futter in Berührung kommt, behandelst du wie einen Napf: Leckmatten und Futterspielzeug nach jedem Einsatz heiss ausspülen, angetrocknete Reste kurz einweichen. Gummispielzeug und Bälle werden regelmässig mit warmem Wasser und etwas Spülmittel gewaschen und gut nachgespült. Seilspielzeug und Plüschtiere dürfen meist im Wäschenetz in die Waschmaschine, ohne Weichspüler, und müssen danach vollständig trocknen. Kontrolliere dabei auch den Zustand: Angerissene Nähte, lose Schnüre oder abgekaute Teile können verschluckt werden, solches Spielzeug sortierst du besser aus.

Womit reinigen und was tabu ist

Heisses Wasser, mildes Spülmittel und eine Bürste reichen im Alltag völlig. Scharfe Reiniger und Desinfektionsmittel gehören nicht an Hundezubehör, weil Rückstände im Napf oder am Spielzeug landen, wo dein Hund sie ableckt. Hartnäckigen Kalk am Trinkbrunnen löst verdünnter Haushaltsessig, danach besonders gründlich nachspülen, denn viele Hunde mögen den Geruch nicht. Praktisch ist eine eigene Bürste oder ein eigener Schwamm nur für das Hundezubehör, so bleibt die Küche sauber getrennt. Denk auch an den Platz unter dem Napf: Eine abwischbare Unterlage oder ein feuchtes Tuch einmal am Tag verhindert, dass sich dort Futterreste und Wasserflecken sammeln.

Auch Textilien gehören zur Routine

Decken, Körbchen und Mäntel sammeln genauso Haare, Hautschuppen und Gerüche wie Näpfe Futterreste. Wie du sie richtig wäschst und pflegst, liest du in unserem Ratgeber Hundedecke und Hundemantel waschen.

Wann der Tierarzt gefragt ist

Hygiene löst nicht alles. Hat dein Hund trotz sauberer Näpfe immer wieder Magen-Darm-Probleme, kratzt er sich auffällig oft am Maul oder zeigt gerötete Stellen und Pusteln am Kinn, lass das in der Tierarztpraxis abklären. Solche Reizungen können viele Ursachen haben, von einer Allergie bis zur Unverträglichkeit eines Materials, und das lässt sich zu Hause nicht sicher beurteilen.

Häufige Fragen

Wie oft muss ich den Hundenapf reinigen?

Den Futternapf nach jeder Mahlzeit ausspülen und einmal täglich mit heissem Wasser und Spülmittel waschen. Der Wassernapf wird täglich frisch gefüllt und dabei kurz ausgewaschen.

Darf der Hundenapf in die Spülmaschine?

Viele Näpfe aus Edelstahl oder robustem Kunststoff sind spülmaschinenfest, verbindlich ist die Herstellerangabe. Bist du unsicher, wäschst du den Napf besser von Hand heiss aus.

Wie reinige ich einen Trinkbrunnen richtig?

Einmal pro Woche zerlegen, alle Teile heiss spülen, die Pumpe öffnen und Haare entfernen, den Filter nach Herstellerangabe wechseln. Dazwischen täglich frisches Wasser nachfüllen.

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