Dackel Vico liegt im Wohnzimmer auf dem Teppich, vor den Pfoten das ChewRope Seilspielzeug in Hantelform

Winterspeck beim Hund: So bleibt dein Hund in der kalten Jahreszeit fit

Weniger Bewegung, gleiche Futtermenge: So schleicht sich der Winterspeck an. Mit diesen Tipps behältst du das Gewicht deines Hundes im Blick und hältst ihn auch drinnen fit.

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Kürzere Runden, früher Feierabend auf dem Sofa und hier und da ein Leckerli mehr: Die kalte Jahreszeit ist gemütlich, aber sie hat eine Nebenwirkung. Viele Hunde nehmen zwischen Oktober und März ein paar hundert Gramm zu, manche deutlich mehr. Bei einem grossen Hund fällt das kaum auf, bei einem kleinen Hund macht ein halbes Kilo schnell fünf bis zehn Prozent seines Körpergewichts aus.

Die gute Nachricht: Winterspeck ist kein Schicksal. Mit ein paar einfachen Gewohnheiten behältst du das Gewicht deines Hundes im Blick, ohne dass jemand hungern muss. Unser Vico hält es übrigens genauso: Im Winter wird drinnen gespielt statt doppelt gefuttert.

Warum Hunde im Winter zunehmen

Die Rechnung ist einfach. Im Winter sind die Spaziergänge oft kürzer, das Wetter lädt weniger zum Toben ein, und viele Hunde schlafen mehr. Gleichzeitig bleibt die Futtermenge meist gleich, und in der gemütlichen Jahreszeit fällt öfter mal ein Extra-Bissen ab. Wer weniger verbrennt und gleich viel frisst, legt zu. Das passiert schleichend und fällt unter dem dichteren Winterfell oft erst spät auf.

Ein paar Gramm mehr klingen harmlos. Tierärzte weisen aber darauf hin, dass Übergewicht die Gelenke und den Rücken belastet, gerade bei lang gebauten Rassen wie Dackeln. Wie du Gelenke im Alltag zusätzlich schonst, liest du in unserem Beitrag Gelenke schonen im Alltag.

So erkennst du, ob dein Hund zugelegt hat

Verlass dich nicht nur auf die Optik, das Winterfell kaschiert viel. Drei einfache Checks helfen dir:

  • Rippen-Test: Streiche mit flachen Händen über den Brustkorb. Die Rippen sollten unter einer dünnen Fett- und Fellschicht gut spürbar sein, ohne dass du drücken musst.
  • Taille: Von oben betrachtet sollte dein Hund hinter den Rippen eine erkennbare Taille haben, von der Seite eine leicht aufgezogene Bauchlinie.
  • Wiegen: Wiege deinen Hund einmal im Monat, kleine Hunde einfach auf der Personenwaage auf dem Arm. Notiere das Gewicht, dann siehst du Trends früh.

Bist du unsicher, ob dein Hund zu viel wiegt, oder nimmt er trotz gleicher Fütterung plötzlich zu, lass das in der Tierarztpraxis abklären. Dort wird dein Hund objektiv beurteilt, und mögliche andere Ursachen werden ausgeschlossen.

Futtermenge anpassen statt Diät auf eigene Faust

Bewegt sich dein Hund im Winter spürbar weniger, darf die Tagesration etwas kleiner ausfallen. Taste dich in kleinen Schritten heran und beobachte Gewicht und Energie deines Hundes. Von radikalen Diäten ohne fachliche Begleitung raten wir ab: Hat dein Hund bereits deutliches Übergewicht, gehört ein Abnehmplan in die Hände deiner Tierarztpraxis.

Wichtig ist auch die Ehrlichkeit bei den Extras: Kauartikel, Belohnungen beim Training und der Bissen vom Küchentisch zählen alle zur Tagesbilanz. Als Faustregel gilt: Leckerli sollten höchstens rund zehn Prozent der täglichen Futtermenge ausmachen, und was als Belohnung gefüttert wird, ziehst du von der Hauptmahlzeit ab.

Leckerli clever einsetzen

Du musst im Winter nicht auf Belohnungen verzichten, setze sie einfach gezielter ein. Schneide Leckerli klein, dein Hund zählt die Belohnungen und nicht die Grösse. Knusprige Leckerli mit wenigen Zutaten, wie die handgemachten Leckerli aus Lugano, lassen sich gut brechen und geben so aus einem Stück drei Belohnungen. Und lass deinen Hund für sein Futter arbeiten: Ein Futterspielzeug wie das Pawzzle Treats Intelligenzspielzeug rollt und wackelt bei jeder Berührung und gibt die Leckerli nur über zwei unterschiedlich grosse Öffnungen frei. Dein Hund frisst langsamer, ist geistig gefordert, und aus einem Teil der Tagesration wird eine Beschäftigung von mehreren Minuten statt einer Mahlzeit von dreissig Sekunden. Kopfarbeit macht angenehm müde, das gleicht einen Teil der fehlenden Auslastung draussen aus.

Spielen hält fit, auch drinnen

Bewegung muss im Winter nicht nur draussen stattfinden. Kurze, aktive Spieleinheiten drinnen bringen den Kreislauf in Schwung: ein ruhiges Zerrspiel, Leckerli suchen in der Wohnung oder ein paar Tricks. Ein Seilspielzeug wie das ChewRope aus robustem Baumwollseil eignet sich gut für gemeinsame Zerrspiele und für eigenständiges Kauen danach. Achte dabei auf eine rutschfeste Unterlage und spiele lieber mehrmals täglich fünf Minuten als einmal eine halbe Stunde, das ist gelenkschonender und hält die Motivation hoch.

Draussen gilt: lieber regelmässig und moderat als selten und intensiv. Zwei oder drei zügige Runden am Tag verbrennen mehr als ein einzelner Gewaltmarsch am Wochenende. Weitere Ideen für drinnen und draussen findest du in unserer Kollektion Hundespielzeug.

Häufige Fragen

Wie merke ich, dass mein Hund Winterspeck angesetzt hat?

Mit dem Rippen-Test und dem Blick auf die Taille: Sind die Rippen nur noch mit Druck spürbar oder verschwindet die Taille, hat dein Hund vermutlich zugelegt. Monatliches Wiegen zeigt dir den Trend am zuverlässigsten, denn das Winterfell täuscht das Auge.

Wie viele Leckerli sind pro Tag in Ordnung?

Als Faustregel sollten Leckerli höchstens rund zehn Prozent der Tagesration ausmachen, und diese Menge ziehst du von der Hauptmahlzeit ab. Kleine Stücke wirken für deinen Hund genauso belohnend wie grosse.

Mein Hund hat schon deutlich zugenommen. Was jetzt?

Lass zuerst in der Tierarztpraxis abklären, ob wirklich die Winterbilanz schuld ist oder etwas anderes dahintersteckt. Dort bekommst du auch einen Abnehmplan, der zu Alter und Gesundheit deines Hundes passt. Radikale Hungerkuren auf eigene Faust sind für Hunde nicht geeignet.

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