Dackel Vico sitzt auf Vico's Sitzschoner mit orangem Rand auf der Rückbank eines Autos

Mit dem Hund verreisen: Die Checkliste für entspannte Ferien

Von den Einreisepapieren über die sichere Autofahrt bis zur Packliste: Diese Checkliste hilft dir, die Ferien mit deinem Hund entspannt vorzubereiten.

Ferien sind erst dann richtige Ferien, wenn der ganze Rudel mit dabei ist. Immer mehr Hundebesitzer nehmen ihren Vierbeiner mit in die Ferien, sei es ins Tessin, an die Nordsee oder in die Berge. Damit die Reise für alle entspannt wird, braucht es allerdings etwas mehr Vorbereitung als für eine Tageswanderung. Wir haben für dich zusammengestellt, woran du denken solltest, bevor du mit deinem Hund mehrere Tage unterwegs bist.

Vor der Reise: Papiere, Impfungen, Tierarzt-Check

Wer mit dem Hund ins Ausland reist, braucht in der Regel den Heimtierausweis. Darin sind der Mikrochip und die Impfungen deines Hundes eingetragen, insbesondere die Tollwutimpfung, die für Grenzübertritte meist vorgeschrieben ist. Wichtig: Die Impfung muss eine gewisse Zeit vor der Einreise erfolgt sein, kurzfristiges Nachimpfen am Abreisetag funktioniert nicht. Informiere dich deshalb früh über die Einreisebestimmungen deines Ziellandes, am besten mehrere Wochen im Voraus, und kläre auch die Regeln für die Rückreise in die Schweiz.

Vor einer längeren Reise lohnt sich zudem ein kurzer Tierarzt-Check, gerade bei älteren Hunden oder wenn dein Hund Medikamente braucht. Lass dir genug Vorrat mitgeben und notiere dir die Adresse einer Tierarztpraxis am Ferienort. So bist du vorbereitet, falls unterwegs etwas ist.

Mit dem Auto: gesichert reist es sich entspannter

Das Auto ist für die meisten Hunde das angenehmste Reisemittel, weil vertraute Menschen und vertraute Gerüche mitfahren. Trotzdem gehört ein Hund im Auto immer gesichert, denn schon eine Vollbremsung kann einen ungesicherten Hund durch das Fahrzeug schleudern und alle Insassen gefährden. Ein Sicherheitsgurt für Hunde wird einfach in das Gurtschloss eingeklickt und am Geschirr befestigt. Dein Hund kann damit sitzen, liegen und sich drehen, bleibt aber an seinem Platz.

Wer die Rückbank schonen möchte, kombiniert den Gurt mit einer Autositzmatte wie Vico's Sitzschoner. Die Matte wird zwischen Vorder- und Rücksitzen aufgespannt und schützt die Polster vor Haaren, Pfotenabdrücken und Kratzern. Unser Vico reist genau so: angegurtet auf seiner Matte, und nach der Fahrt wird sie einfach ausgeschüttelt.

Plane auf längeren Fahrten etwa alle zwei Stunden eine Pause ein, in der dein Hund trinken, sich lösen und ein paar Schritte laufen kann. Füttere vor der Abfahrt nur eine kleine Portion, das beugt Übelkeit vor. Und ganz wichtig bei warmem Wetter: Lass deinen Hund nie im parkierten Auto zurück, auch nicht für wenige Minuten.

Mit Zug oder Flugzeug unterwegs

Im Zug reisen Hunde in der Schweiz problemlos mit, brauchen aber meist ein eigenes Billett; kleine Hunde in einer Transporttasche fahren oft gratis. Prüfe die aktuellen Bestimmungen deines Bahnunternehmens vor der Reise. Gewöhne deinen Hund vorab an kurze Zugfahrten und wähle wenn möglich ruhige Reisezeiten.

Beim Fliegen gelten je nach Fluggesellschaft unterschiedliche Regeln: Kleine Hunde dürfen häufig in einer zugelassenen Tasche in die Kabine, grössere reisen im klimatisierten Frachtraum. Melde deinen Hund früh an, die Plätze sind begrenzt. Überlege bei kurzen Strecken aber ehrlich, ob der Stress eines Flugs nötig ist oder ob das Auto die hundefreundlichere Wahl wäre.

Die Packliste für die Hundeferien

Damit am Ferienort nichts fehlt, packst du am besten eine eigene Tasche für deinen Hund:

  • Futter für die ganze Reisedauer: Ein Futterwechsel in den Ferien schlägt vielen Hunden auf den Magen. Nimm die gewohnte Marke mit.
  • Näpfe für unterwegs: Ein faltbarer Reisenapf und eine Wasserflasche gehören ins Handgepäck, damit dein Hund auch auf der Fahrt trinken kann.
  • Leine, Geschirr und Ersatzleine: Geht unterwegs etwas kaputt, bist du froh um Ersatz.
  • Kotbeutel: Lieber eine Rolle zu viel als eine zu wenig.
  • Vertraute Decke oder Körbchen: Der bekannte Geruch hilft deinem Hund, in der fremden Unterkunft zur Ruhe zu kommen.
  • Medikamente und Erste-Hilfe-Set: Inklusive Zeckenzange und allfälliger Dauermedikation.
  • Heimtierausweis und Adressanhänger: Am Halsband mit deiner Handynummer, falls dein Hund am Ferienort einmal ausbüxt.
  • Handtuch und Spielzeug: Für nasse Pfoten und für Beschäftigung in der Unterkunft.

Weiteres praktisches Zubehör für unterwegs findest du in unserer Kollektion Reisezubehör. Und wenn du am Ferienort Tagestouren planst, hilft dir unsere Packliste für Herbstwanderungen mit Hund weiter.

Ankommen in der Unterkunft

Kläre schon bei der Buchung, ob Hunde in der Unterkunft wirklich willkommen sind und ob Kosten oder Regeln gelten, etwa für Restaurants oder den Poolbereich. Richte nach der Ankunft als Erstes den Schlafplatz mit der vertrauten Decke ein und gib deinem Hund Zeit, die neue Umgebung an der Leine zu erkunden. Behalte die gewohnten Futter- und Gassizeiten möglichst bei: Routine gibt Sicherheit, gerade an einem fremden Ort. Nach ein bis zwei Tagen haben die meisten Hunde ihr Feriendomizil akzeptiert und geniessen die gemeinsame Zeit genauso wie du.

Häufige Fragen

Braucht mein Hund für die Reise ins Ausland einen Heimtierausweis?

Für die meisten Länder ja. Im Heimtierausweis sind Mikrochip und Impfungen dokumentiert, insbesondere die Tollwutimpfung. Kläre die Bestimmungen deines Ziellandes und der Rückreise in die Schweiz frühzeitig mit deiner Tierarztpraxis.

Wie oft sollten wir auf der Autofahrt Pause machen?

Als Faustregel etwa alle zwei Stunden. Dein Hund sollte dabei trinken, sich lösen und sich kurz bewegen können. Junge, alte oder unruhige Hunde brauchen eher häufigere Pausen.

Was hilft, wenn meinem Hund im Auto übel wird?

Füttere vor der Abfahrt nur eine kleine Portion, lüfte gut und lege regelmässig Pausen ein. Gewöhne deinen Hund mit kurzen, positiven Fahrten ans Auto. Wird deinem Hund trotzdem regelmässig schlecht, besprich das mit deiner Tierarztpraxis.

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