Dackel Vico trägt den gelben RainyPaws Poncho mit reflektierenden Streifen auf einem Spaziergang

Regenmantel für den Hund: Trocken durch das Schmuddelwetter

Wann ein Regenmantel für Hunde sinnvoll ist, worauf es bei Passform und Material ankommt und wie du Pfoten und Fell nach nassen Gassirunden richtig pflegst.

Der Herbst zeigt sich in der Schweiz gerne von seiner nassen Seite: Nieselregen am Morgen, Pfützen auf dem Trottoir, aufgeweichte Wege im Wald. Gassi muss trotzdem sein, und für viele Hunde ist das auch kein Problem. Andere schauen bei Dauerregen erst einmal skeptisch aus der Haustür, unser Vico gehört an manchen Tagen dazu. Mit dem richtigen Regenschutz und ein paar Handgriffen nach dem Spaziergang wird aus der Schmuddelwetter-Runde trotzdem eine gute Runde.

Braucht mein Hund überhaupt einen Regenmantel?

Nicht jeder Hund braucht einen. Viele Rassen haben ein dichtes Fell mit Unterwolle, das Feuchtigkeit erstaunlich lange abhält. Ein Regenmantel ist aber in einigen Situationen eine echte Hilfe:

  • Kurzhaarige Hunde ohne Unterwolle kühlen bei nasskaltem Wetter schneller aus.
  • Kleine und kurzbeinige Hunde sind mit Brust und Bauch nah am nassen Boden. Ein Dackel wie Vico läuft bei Schmuddelwetter praktisch mit dem Bauch durch das nasse Gras.
  • Ältere und empfindliche Hunde profitieren davon, gar nicht erst richtig nass und kalt zu werden.
  • Langhaarige Hunde brauchen nach einer verregneten Runde lange, bis das Fell wieder trocken ist. Ein Mantel spart Trocknungszeit und Handtücher.

Achte auf die Signale deines Hundes: Wer bei Regen zittert, die Rute einklemmt oder sich sichtbar unwohl fühlt, freut sich über Schutz. Ein robuster Hund mit dichtem Doppelfell, der begeistert durch jede Pfütze pflügt, braucht dagegen keinen Mantel, nur ein gutes Handtuch danach.

Worauf es bei einem Regenmantel ankommt

Ein guter Regenmantel muss vor allem eines: zuverlässig Wasser abhalten, ohne den Hund einzuengen. Darauf solltest du beim Kauf achten:

  • Wasserdichtes Material, das sich leicht abwischen lässt.
  • Gute Abdeckung von Rücken und Flanken, bei tief gebauten Hunden möglichst bis zum Bauchansatz.
  • Bewegungsfreiheit: Der Hund muss normal laufen, schnüffeln und sich lösen können.
  • Einfaches An- und Ausziehen, denn angezogen wird meist im Flur, wenn es schnell gehen soll.
  • Sichtbarkeit: Reflektierende Elemente sind an trüben Regentagen ein grosses Plus.

In unserem Sortiment deckt der RainyPaws Poncho genau diese Punkte ab: wasserdichtes PU-Material, Kapuze, reflektierende Streifen und Druckknöpfe zum schnellen Anziehen, erhältlich in fünf Farben und vier Grössen ab CHF 22.95. Das kräftige Gelb hat einen schönen Nebeneffekt, denn dein Hund bleibt auch bei trübem Licht gut sichtbar. Wer es dezenter mag, findet im ClearSky Regenmantel eine durchsichtige Variante mit Kapuze ab CHF 19.95, bei der das Fell oder ein wärmendes Jäckchen darunter sichtbar bleibt. Weitere wetterfeste Begleiter findest du in unserer Collection Hundebekleidung.

Die richtige Grösse finden

Massgebend ist die Rückenlänge, gemessen vom Halsansatz bis zum Rutenansatz, dazu der Brustumfang an der breitesten Stelle. Vergleiche die Masse mit der Grössentabelle auf der Produktseite und miss im Zweifel lieber zweimal. Der Mantel soll satt anliegen, ohne zu spannen: Ein zu grosser Mantel verrutscht und raschelt, ein zu kleiner drückt unter den Achseln. Nach dem Anziehen kurz beobachten, ob dein Hund sich frei bewegt und normal Sitz und Platz machen kann.

Ist dein Hund Mäntel nicht gewohnt, lass ihm Zeit: das gute Stück zuerst drinnen anziehen, kurz tragen lassen, loben und wieder ausziehen. Nach ein paar Runden gehört der Mantel zum Ritual vor der Tür, bei Vico hat das genau zwei Leckerli gedauert.

Pfotenpflege nach der nassen Runde

Bei Schmuddelwetter leisten die Pfoten Schwerarbeit: Nässe weicht die Ballen auf, dazu kommen Matsch, Sand und kleine Steinchen. Nimm dir nach dem Spaziergang zwei Minuten Zeit:

  • Pfoten abtrocknen und dabei kurz die Ballen anschauen.
  • Zwischen den Zehen kontrollieren: Dort sammeln sich Matsch und Steinchen, bei langhaarigen Hunden verfilzt nasses Fell schnell.
  • Bauch und Beine trockenreiben, gerade bei tief gebauten Hunden.
  • Ballen im Blick behalten: Wirken sie über Tage rissig oder gerötet, oder leckt dein Hund auffällig oft an den Pfoten, lass das in der Tierarztpraxis anschauen.

Ein Vollbad ist nach einer normalen Regenrunde nicht nötig. Gründliches Abtrocknen reicht meist völlig, und die Hundenase dankt es, wenn Shampoo die Ausnahme bleibt.

Wenn es gar zu fest schüttet

An Tagen, an denen selbst der beste Regenmantel kapituliert, dürfen die Runden kürzer ausfallen. Die fehlende Auslastung holst du drinnen nach: Ideen dafür findest du in unserem Beitrag Regenwetter: So beschäftigst du deinen Hund sinnvoll drinnen. Kopfarbeit macht bekanntlich mindestens so müde wie eine lange Gassirunde.

Häufige Fragen

Hält ein Regenmantel meinen Hund auch warm?

Ein reiner Regenmantel hält in erster Linie trocken, nicht warm. An kalten Tagen kannst du bei empfindlichen Hunden eine wärmende Schicht darunter kombinieren, beim transparenten ClearSky Regenmantel bleibt sie sogar sichtbar.

Wie gewöhne ich meinen Hund an den Regenmantel?

Schrittweise und ohne Druck: den Mantel zuerst beschnuppern lassen, drinnen kurz anziehen, mit Leckerli belohnen und die Tragedauer langsam steigern. Verknüpft dein Hund den Mantel mit dem Start der Gassirunde, ist die Skepsis meist schnell vergessen.

Muss ich meinen Hund nach jedem Regenspaziergang baden?

Nein. Abtrocknen mit einem saugfähigen Handtuch reicht in den meisten Fällen. Bade nur, wenn der Hund stark verschmutzt ist, und verwende dann ein mildes Hundeshampoo, damit die Haut nicht austrocknet.

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